Definition

Ausgebranntsein – oder Burn-out-Syndrom – bezeichnet eine besonders ausgeprägte Erschöpfung.

Ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles, zu hohe persönliche Erwartungen an eigene Leistungen, Überlastungen etc. können erschöpfen.

Oft sind es körperliche Symptome aber auch Verhaltensveränderungen, in denen sich ein Burnout-Syndrom manifestiert: Schmerzen, Müdigkeit, sozialer Rückzug, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Herz-/Kreislaufprobleme, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden, Tinnitus, Immunschwäche (Anfälligkeit für Infektionserkrankungen), erhöhter Alkohol- / Tabak- / Drogenkonsum.

Die körperlichen und mentalen Beschwerden sind für den leistungsdefinierten Menschen bedrohlich. Es entstehen bedrohliche Versagensängste und Schuldgefühle. Der „Ausgebrannte“ zieht sich zurück, er holt sich viel zu spät Hilfe. 

Nach einer Untersuchung der Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, ist bereits jeder vierte Arbeitnehmer von Burnout-Symptomen betroffen. Besonders  Menschen mit hoher beruflicher Verantwortung oder die im Brennpunkt sozialer Verantwortung stehen (z.B. Lehrer) und sind Burnout gefährdet.